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Overwatch • 07/09/18

Der ehemalige CEO des kanadischen olympischen Komitees tritt der Overwatch Liga für Toronto bei

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Während sich der deutsche Leiter des Internationalen olympischen Komitees gegen den eSport ausspricht, überrascht eine Nachricht aus Kanada - dort tritt der ehemalige CEO des nationalen Komitees der Overwatch Liga für das neue Toronto Franchise bei.

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Es könnte passender nicht sein. Der ehemalige CEO des kanadischen olympischen Komitees, Chris Overholt, wird ersten Berichten nach der neue Präsident des Toronto Overwatch League Franchise.

Overholt verkündete seinen Abschied vom COC am 5. September. Nach 8 Jahen begebe er sich nun sehr bald in eine neue Führungsrolle.

Die SportsBusinessDaily verkündete, dass es sich bei dieser Rolle wohl um die Präsidentschaft für das neue Toronto Overwatch Franchise handle. Der Toronto Spot ist einer von insgesamt acht Erweiterungen für die zweite Saison der Liga. Unter anderem soll das Team von der eSports-Organisation Splyce geführt werden.

Die Overwatch League begrüßt in Zukunft auch Toronto als eigenes Franchise.

Die Nachricht kommt zu einem Zeitpunkt, der passender nicht sein könnte. Erst vor wenigen Tagen verkündete der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Thomas Bach, einmal mehr, dass man den eSport nicht als eigenständige Disziplin aufnehmen wolle.

Wir können im olympischen Programm kein Spiel haben, das Gewalt und Diskriminierung fördert. Sogenannte Killerspiele. Sie stehen im Gegensatz zu unseren olympischen Werten und können deshalb nicht akzeptiert werden." - Sport1

Als krassen Gegensatz zu dieser Aussage und in einer gewissen Weise auch als passende Reaktion könnte man nun die aktuelle Nachricht aus Kanada sehen. Dort entschied sich Chris Overholt für den eSport als Perspektive. 

Die Aussagen von Bach wurden indes stark kritisiert. Auf der einen Seite proklamiere man die gewaltfreien olympischen Werte und auf der anderen habe man Boxen im eigenen Programm. Ein Sport, wo die Athleten physische Gewalt ausleben, wenn man so möchte.


Zum aktuellen Zeitpunkt sind bereits Atlanta und Guanhzhou als Neuzugänge in der OWL bestätigt. Gerüchten zur Folge sollen genauso wie Tornoto, auch Paris, Wahsington D.C., Vancouver sowie Hangzhou und Chengdu aus China ein eigenes Franchise Team stellen.

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